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Thursday, 9. September 2010
Blendschutz bei Sonnenbrillen PDF Drucken E-Mail

Blendschutz bei Sonnenbrillen

Die Gläser der Sonnenbrille sind getönt und verhindern somit das Durchdringen von schädlichen UV-Strahlen des Lichtes.

Der Blendschutzfaktor ist in mehrere Kategorien eingeteilt. Auf der Innenseite der Bügel Ihrer Sonnenbrille sollten Sie den Blendschutzfaktor entdecken. Es bedeuten:

  • Kategorie 0: 80 bis 100 % Lichtdurchlässigkeit, heller Filter, leichter Lichtschutz
  • Kategorie 1: 45 bis 80 % Lichtdurchlässigkeit, mittlerer Filter, gut geeignet für bedeckte Tage und in der Stadt
  • Kategorie 2: 20 bis 45 % Lichtdurchlässigkeit, dunkler Universalfilter, sehr gut geeignet für den Sommer, genau der richtige Blendschutz für Mitteleuropa
  • Kategorie 3: 10 bis 20 % Lichtdurchlässigkeit, dunkler Filter, gut geeignet für Südeuropa, am Wasser, am Strand und im Gebirge
  • Kategorie 4: 3 bis 10 % Lichtdurchlässigkeit, sehr dunkler Filter, nicht für den Straßenverkehr  geeignet, ideal  für Hochgebirge, Wüste und Gletscher

ImageAuf  jeder guten Sonnenbrille muß das CE-Zeichen zu sehen sein, ebenso die Angabe des Lichtschutzfaktors.

Der oben genannte Filter hat nichts mit dem Schutz vor UV-Strahlen zu tun. Die Filterung der UV-Strahlung findet im eigentlichen Glas der Sonnenbrille statt und ist unabhängig vom Tönungsgrad. Dunkle Gläser schützen nicht vor UV-Strahlen, sondern nur hochwertige  Gläser, die einen UV-Filter eingebaut haben.

Im Allgemeinen entsprechen Sonnenbrillen, die das CE-Zeichen tragen, den Anforderungen der EU-Richtlinien.

Im Dunkeln blinzelt ein Auge weniger als im Hellen. Hat eine wertlose Brille nun sehr dunkle Gläser, meint man, sie würde besonders gut schützen. Aber das Gegenteil ist der Fall.  Das Auge blinzelt weniger und dadurch treffen mehr UV-Strahlen das Auge.